Herzlich Willkommen beim Theater Rosenheim

Das Stadtspiel 2020 „Seiler gegen Pechler“ ist abgesagt. Weitere Infos >>

Aufgrund der durch die Corona-Krise aktuell erforderlichen Regularien kann das Stadtspiel 2020 nicht wie geplant stattfinden. Die Absage beruht u.a. auch auf der Überlegung, dass eine Ansammlung von Zuschauern und Mitwirkenden von rd. 500 Personen pro Aufführung und dazu noch in engem Personenkontakt, große Ansteckungsgefahr mit sich bringt. Auch ordnungsrechtlich bestehen hierzu erhebliche Bedenken.

Wir bedauern diese Entscheidung, hoffen aber 2021, zu ähnlichen Spielterminen wie in diesem Jahr, auftreten zu können.

Aufgrund der durch die Corona-Krise aktuell erforderlichen Regularien kann das Stadtspiel 2020 nicht wie geplant stattfinden. Die Absage beruht u.a. auch auf der Überlegung, dass eine Ansammlung von Zuschauern und Mitwirkenden von rd. 500 Personen pro Aufführung und dazu noch in engem Personenkontakt, große Ansteckungsgefahr mit sich bringt. Auch ordnungsrechtlich bestehen hierzu erhebliche Bedenken.

Wir bedauern diese Entscheidung, hoffen aber 2021, zu ähnlichen Spielterminen wie in diesem Jahr, auftreten zu können.

Da sind sich die Seiler  mit den Pechlern nicht ganz grün im Markt zu Rosenheim im 18. Jahrhundert.

Doch nicht nur die Seiler und die Pechler geraten aneinander, sondern auch die Bürgerschaft nimmt regen Anteil an diesem Zwist und ergreift Partei.

Was ist passiert?

Die Seiler stellen Seile und Wagenschmiere her und verkaufen diese Waren, was rechtens ist. Die Pechler brennen Pechöl, was ebenfalls rechtens ist. Wagenschmiere wird aber angeblich auch von den Pechlern hergestellt und verkauft. Die Pechler wehren sich gegen den Vorwurf.

Die Seiler unterstellen daraufhin den Pechlern Bösartigkeit und Futterneid, was aber durchaus auch auf Gegenseitigkeit beruht.

Bei dem ganzen Streit geht es aber nicht nur um die Sache, sondern es geht um Geld und Ansehen, um finanzielle Vorteile oder herbe Verluste.

Da die Markträte im Umgang mit den Vorschriften juristisch nicht geschult sind, muss der kurfürstliche Hofrat zur Rechtsprechung mehrmals zu Hilfe gerufen werden. Aber jede höchstrichterliche Entscheidung wird im Handumdrehen von den Betroffenen in Abrede gestellt und der Streit beginnt, kaum beendet, von neuem.

So ist der hochwohllöbliche Kurfürst selbst gefordert, dem juristischen Wirrwarr in Rosenheim ein zügiges Ende zu bereiten. Doch der hohe Herr verursacht ein noch größeres Durcheinander als zuvor.

Dann gibt es aber auch noch die Parteilichkeit verschiedener Honoratioren. Man hat ja schließlich seine Freunde im Markt, denen man verpflichtet ist. Die einen sind bei den Seilern anzutreffen, die anderen bei den Pechlern.

Zwischendurch spielen auch noch die ganz alltäglichen Dinge in ihrer Vielfalt eine nicht unerhebliche Rolle. Da taucht das Gerücht der Vorteilsnahme und des Betrugs auf. Da gilt es zu klären, wer wen gerade mal wieder beleidigt oder, wer wem gerade wieder übel nachgeredet hat. Dabei feiert die Gerüchteküche fröhliche Urstände.

Doch es gibt auch Lichtblicke in diesen unruhigen Zeiten. Und nach einem Jahrzehnte langen Streit, ganz unverhofft, scheint sich die Lage zu entwirren. Dann schließlich heißt es doch noch: Ende gut – alles Gut.

Verschoben auf Sommer 2021

 

Da sind sich die Seiler  mit den Pechlern nicht ganz grün im Markt zu Rosenheim im 18. Jahrhundert.

Ein Streit entsteht aus Nichtigkeit und artet zu einem Jahrhundertereignis aus. Doch nicht nur die Seiler und die Pechler geraten aneinander, sondern auch die Bürgerschaft nimmt regen Anteil an diesem Zwist und ergreift Partei: Die Einen für die Seiler, die Anderen für die Pechler.

Was ist geschehen?

Die Seiler stellen Seile und Wagenschmiere her und verkaufen diese Waren, was nur sie dürfen und somit rechtens ist. Die Pechler brennen Pechöl und verkaufen dies, was nur sie dürfen und ebenfalls rechtens ist.

Wagenschmiere wird aber angeblich auch von den Pechlern hergestellt und verkauft. Sie sollen, so hört man, ihr Pechöl solange eindicken, bis Wagenschmiere daraus wird. Wenn das stimmen sollte, wäre das natürlich ein Verstoß gegen geltende Regeln. Die Pechler wehren sich gegen den Vorwurf, welchen die Seiler in die Welt setzen und auf gerichtlicher Klärung bestehen.

Die Seiler unterstellen daraufhin den Pechlern Bösartigkeit und Futterneid, was aber durchaus auch auf Gegenseitigkeit beruht.

In Kreisen der Bauern wird behauptet, die Wagenschmiere der Seiler sei nur dann zu gebrauchen, wenn sie mit dem Öl der Pechler aufgewertet werde. Gegen diese Behauptung wehren sich die Seiler und unterstellen den Pechlern gemeinsame Sache mit den Bauern zu machen.

Bei dem ganzen Streit geht es aber nicht nur um die Sache, sondern es geht um Geld und Ansehen, um finanzielle Vorteile oder herbe Verluste. So ist es nicht verwunderlich, wenn mancher Bürgersmann im Markt zu Rosenheim bald schlaflose Nächte erfährt.

Natürlich könnte man das alles gerichtlich und zügig klären. Doch da spielen noch andere Dinge eine Rolle, wie unter anderem die Unsicherheit des Marktrates in der Rechtsprechung. Schließlich sind die Markträte im Umgang mit den Vorschriften juristisch nicht geschult. Also muss der kurfürstliche Hofrat mehrmals zu Hilfe gerufen werden. Aber jede höchstrichterliche Entscheidung wird im Handumdrehen von den Betroffenen in Abrede gestellt und der Streit beginnt, kaum beendet, von neuem.

So ist der hochwohllöbliche Kurfürst selbst gefordert, dem juristischen Wirrwarr in Rosenheim ein zügiges Ende zu bereiten. Doch der hohe Herr verursacht  ein noch größeres Durcheinander als zuvor. Die kurfürstlichen Entscheidungen sind nicht immer rechtskonform, doch treu dem alten Grundsatz: Der Ober sticht den Unter.

Dann gibt es aber auch noch die Parteilichkeit verschiedener Honoratioren, wie die des Pflegers und der Pflegverwalter, des Bürgermeisters oder der Markträte. Man hat ja schließlich seine Freunde im Markt, denen man verpflichtet ist. Die einen sind bei den Seilern anzutreffen, die anderen bei den Pechlern.

Zwischendurch spielen auch noch die ganz alltäglichen Dinge in ihrer Vielfalt eine nicht unerhebliche Rolle. Hier trifft zu, wie überall im Leben, dass das Auf und Ab, das Hin und Her bei geringstem Anlass mächtig durcheinander gerät. Da taucht das Gerücht der Vorteilsnahme und des Betrugs auf. Da gilt es zu klären, wer wen gerade mal wieder beleidigt oder, wer wem gerade wieder übel nachgeredet oder, wer wem gerade wieder einmal Schaden zugefügt hat. Dabei feiert die Gerüchteküche fröhliche Urstände.

Doch es gibt auch Lichtblicke in diesen unruhigen Zeiten, wo Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Liebe ihren Platz finden.

Und nach einem Jahrzehnte langen Streit, für viele Bürger des Marktes Rosenheim dennoch unverhofft, scheint sich die Lage zu entwirren. Dann schließlich heißt es doch noch: Ende gut – alles Gut.

Verschoben auf Sommer 2021

Theater ist Leben!

Dies gilt seit vielen tausend Jahren. Angefangen vom antiken Theater in Griechenland und Rom über die großen Werke aus Renaissance und Klassik bis hin zur modernen Schauspielkunst unserer Zeit fesselt das Geschehen auf der Bühne die Menschen. In unserem Verein hat alles mit einer Handvoll junger Spieler angefangen, die die traditionsreiche Rosenheimer Theatergeschichte seit 1825 fortsetzten und die italienische Komödie „Don Camillo und Peppone“ nach der Wiedergründung 1963 auf die Bühne des damaligen Kolpinghauses brachten. Nach dem Erfolg dieses Stückes folgten zahlreiche weitere Inszenierungen, von Thoma bis Nestroy, von Molière bis Sondheim. Im Jahr 2017 konnten wir unseren 500.000 Besucher begrüßen.

1968 begann eine weitere Erfolgsgeschichte: unser Theater für Kinder, das bis heute Jahr für Jahr Kindern und Eltern mit Stücken von Otfried Preußler oder Astrid Lindgren, klassischen Märchen von Hauff oder Grimm oder auch seit einigen Jahren verstärkt Kindermusicals Spaß für die ganze Familie bereitet. Von zahlreichen Werken von Otfried Preußler konnten wir sogar Welturaufführungen ausrichten, wie „Die dumme Augustine“, „Das kleine Gespenst“ oder „Ich bin Pumphutt“.

2016 durften wir als erstes Amateurtheater Deutschlands das Familienmusical „TABALUGA und das verschenkte Glück“ von Peter Maffay aufführen, es folgte 2018 die Fortsetzung „TABALUGA – Es lebe die Freundschaft“, dazwischen spielten wir 2017 mit großem Erfolg „Das Dschungelbuch“.

Herzlich Willkommen beim Theater Rosenheim!

Dies gilt seit vielen tausend Jahren. Angefangen vom antiken Theater in Griechenland und Rom über die großen Werke aus Renaissance und Klassik bis hin zur modernen Schauspielkunst unserer Zeit fesselt das Geschehen auf der Bühne die Menschen. In unserem Verein hat alles mit einer Handvoll junger Spieler angefangen, die die traditionsreiche Rosenheimer Theatergeschichte seit 1825 fortsetzten und die italienische Komödie „Don Camillo und Peppone“ nach der Wiedergründung 1963 auf die Bühne des damaligen Kolpinghauses brachten. Nach dem Erfolg dieses Stückes folgten zahlreiche weitere Inszenierungen, von Thoma bis Nestroy, von Molière bis Sondheim. Im Jahr 2017 konnten wir unseren 500.000 Besucher begrüßen.

1968 begann eine weitere Erfolgsgeschichte: unser Theater für Kinder, das bis heute Jahr für Jahr Kindern und Eltern mit Stücken von Otfried Preußler oder Astrid Lindgren, klassischen Märchen von Hauff oder Grimm oder auch seit einigen Jahren verstärkt Kindermusicals Spaß für die ganze Familie bereitet. Von zahlreichen Werken von Otfried Preußler konnten wir sogar Welturaufführungen ausrichten, wie „Die dumme Augustine“, „Das kleine Gespenst“ oder „Ich bin Pumphutt“.

2016 durften wir als erstes Amateurtheater Deutschlands das Familienmusical „TABALUGA und das verschenkte Glück“ von Peter Maffay aufführen, es folgte 2018 die Fortsetzung „TABALUGA – Es lebe die Freundschaft“, dazwischen spielten wir 2017 mit großem Erfolg „Das Dschungelbuch“.

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